Dresden (dpa) - Bei der Vergabe von Tarnnamen vor dem Einsatz beim Besuch des des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Berlin haben zwei Beamte des sächsischen Landeskriminalamtes den Namen des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt benutzt. Der Name sei bei einem Einsatz in einer Liste aufgetaucht, teilte das LKA in Dresden mit. Den Berliner Beamten sei das aufgefallen, die Betroffenen durften die Dienstgeschäfte nicht weiter ausführen. Ein Disziplinarverfahren sei eingeleitet worden, erklärte das LKA.