Koblenz (dpa) - Im Kampf gegen Verbrechen im Internet haben deutsche Ermittler erstmals einen großen Server-Anbieter für illegale Geschäfte im Darknet ausgehoben. Insgesamt 13 Täter stehen im Verdacht, als Betreiber eines Rechenzentrums in einem ehemaligen Nato-Bunker in Traben-Trarbach an der Mosel zahlreiche Webseiten gehostet zu haben, über die international agierende Kriminelle ihre Machenschaften betrieben, so die Generalstaatsanwaltschaft. Sieben Tatverdächtige wurden verhaftet. Über den Server wurden unter anderem Drogen, gefälschte Dokumente und gestohlene Daten vertrieben.