Berlin (dpa) - Vor dem Tag der Einheit hat die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Manuela Schwesig an alle Landsleute appelliert, sich nicht mit der Benachteiligung von Ostdeutschen abzufinden. "Es gibt Unterschiede, die nach fast 30 Jahren Einheit schmerzen. Mit diesen Unterschieden dürfen wir uns nicht zufriedengeben", sagte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern dem "Tagesspiegel am Sonntag". Es sei inakzeptabel, dass Ostdeutsche im Schnitt länger arbeiteten als die Menschen in Westdeutschland, aber 15 Prozent weniger Gehalt bekämen.