Wiesbaden (dpa) - In der Tarifrunde für rund 580 000 Beschäftigte in der deutschen Chemie- und Pharmabranche zeichnen sich weiter schwierige Verhandlungen ab. Während die Gewerkschaft IG BCE den Arbeitgebern vor Beginn der zweiten Runde Jammern auf hohem Niveau vorwarf, sehen diese wenig Verteilungsspielraum. Heute sollen die Gespräche in Wiesbaden fortgesetzt werden. In der ersten Runde hatten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt, die Verhandlungen wurden ergebnislos vertagt. Bei den Gesprächen geht es um Lohnzuwächse und weitere Leistungen für die Beschäftigten der Branche.