Rom (dpa) - Nach dem Triumph antieuropäischer Parteien bei der Wahl in Italien ist die schwierige Suche nach einer stabilen Regierung in vollem Gange. Die Fünf-Sterne-Protestbewegung und die rechte Lega hatten beide ihren Führungsanspruch klar gemacht. Aber weder die Sterne noch die Mitte-Rechts-Koalition kamen auf eine klare Mehrheit und brauchen Koalitionspartner. Königsmacher könnte somit ausgerechnet die regierende sozialdemokratische Partei werden, die eine historische Schlappe einstecken musste. PD-Chef Matteo Renzi kündigte seinen Rücktritt vom Parteivorsitz an.