Tokio (dpa) - Sieben Jahre nach der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan und dem Reaktor-Gau von Fukushima haben die Menschen mit Gebeten und einer Schweigeminute der Opfer gedacht. Um 14.46 Uhr Ortszeit dem Zeitpunkt, an dem am 11. März 2011 das Beben die Region Tohoku im Nordosten des Landes erschütterte - legten die Menschen in Tokio und anderen Orten eine Schweigeminute ein. Rund 18 500 Menschen kamen damals in den Tsunami-Fluten ums Leben, im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es zum Super-Gau. Die Gemeinden sollen heute unter anderem dank einer riesigen Tsunami-Schutzmauer besser gegen künftige Katastrophen geschützt sein.