Berlin (dpa) - Nach dem holprigen Start der großen Koalition haben führende SPD-Politiker ein Machtwort von Kanzlerin Angela Merkel gefordert. "Flitterwochen sehen anders aus", sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil der dpa vor der Kabinettsklausur. Was beispielsweise die Minister Horst Seehofer und Jens Spahn machten, empfinde er als Affront gegenüber Merkel. Seine Hoffnung sei, dass die Bundeskanzlerin selbst dafür sorge, dass die Regierung als Team auf dem Platz stehe. Spahn und Seehofer hatten bei den Themen Islam, Flüchtlinge und Hartz IV Streit in der Koalition ausgelöst.