Berlin (dpa) - Der SPD-Außenexperte Rolf Mützenich hat empört auf die Reise von AfD-Politikern nach Syrien reagiert. Das folge einer gewissen Strategie, das Regime von Assad und seine Unterstützer aufzuwerten, sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Damaskus habe schon mehrere Gelegenheiten genutzt, mit Parteien aus dem rechten Spektrum ins Gespräch zu kommen. Die Reise werde ein Nachspiel im Bundestag haben. Eine Gruppe von AfD-Bundestagsabgeordneten und NRW-Landtagsabgeordneten hatte Fotos veröffentlicht, die sie unter anderem bei einem Treffen mit dem Assad-treuen Großmufti Ahmed Hassun zeigen.