Berlin (dpa) - Am Wochenende haben Zehntausende Menschen gegen steigende Mieten protestiert. In Berlin startete ein Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne. Darüber diskutiert jetzt die Politik. Grünen-Chef Robert Habeck hält Enteignungen für denkbar, wenn andere Maßnahmen nicht greifen. Bayerns CSU-Ministerpräsident Markus Söder nannte sie im "Münchner Merkur" dagegen "sozialistische Ideen", die "mit bürgerlicher Politik nichts zu tun" hätten. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner meint zur Debatte: Mit Enteignungen würden Investoren verschreckt, die neue Wohnungen bauen könnten.