Rostock (dpa) - Wohlhabende Senioren leben einer neuen Analyse zufolge im Schnitt länger als Männer mit geringer Rente. Im Jahr 2016 hatten 65-Jährige mit hohen Renten durchschnittlich noch etwas mehr als 20 Lebensjahre vor sich, Senioren mit niedrigen Bezügen dagegen nur knapp 16, wie aus der Untersuchung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock hervorgeht. Weshalb niedrige Löhne und damit später auch Renten mit einem im Mittel kürzeren Leben verbunden sind, analysierten die Forscher nicht.