Bamberg (dpa) - Forscher sehen nach einer aktuellen Analyse keinen alarmierenden Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Netzwerke und dem Lernerfolg von Kindern und Jugendlichen. "Horrorszenarien über die mutmaßlich fatalen Auswirkungen von sozialen Netzwerken auf schulische Leistungen sind unbegründet", lautet das Fazit von Markus Appel von der Universität Würzburg. Nutzen Schüler Social Media, um sich über schulbezogene Themen auszutauschen, schreiben sie im Mittel leicht bessere Noten. Surfen sie viel bei Facebook oder Instagram, während sie lernen, sind die Leistungen schlechter, so die Studie.