Düsseldorf (dpa) - Arbeitnehmern und Sozialkassen entgehen einer Studie zufolge Milliarden-Beträge, weil Firmen den Mindestlohn unterlaufen. "Endlich die Kontrollen zu verbessern, ist also von höchstem öffentlichen Interesse", forderte Dr. Toralf Pusch vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach summierten sich im untersuchten Jahr 2016 entstandene Lohnausfälle von Arbeitnehmern und Mindereinnahmen der Sozialversicherung auf rund 7,6 Milliarden Euro.