Berlin (dpa) - Vor 25 Jahren wurde in Berlin die erste Tafel Deutschlands gegründet. Bundesweit gibt es inzwischen mehr als 900 solcher Hilfseinrichtungen, die Bedürftige mit Lebensmitteln unterstützen. Mittlerweile kämpfen die Tafeln aber selbst um Spenden. "Die regionalen Grenzen werden gern mal überschritten. Wir kannibalisieren uns da gegenseitig", sagt die Berliner Tafel-Gründerin Sabine Werth. Zudem hätten die Händler gemerkt, dass ihr System falsch sei, sagt sie mit Blick auf rückläufige überschüssige Warenmengen.