Jerusalem (dpa) - Tausende Israelis wollen heute beim Jerusalem-Tag die "Vereinigung" Jerusalems begehen. Sie feiern dabei die Eroberung Ost-Jerusalems während des Sechstagekrieges 1967 durch Israel. Der Flaggenmarsch führt am Nachmittag traditionell durch das muslimische Viertel der Altstadt zur Klagemauer. Aktivisten hatten dabei in der Vergangenheit von einer Provokation für die Palästinenser gesprochen. Israel eroberte den Ost-Teil der Stadt 1967 und annektierte ihn später. Dieser Schritt wird international allerdings nicht anerkannt. Israel sieht ganz Jerusalem als seine Hauptstadt an.