Istanbul (dpa) - Die Türkei schafft trotz der Verschiebung einer geplanten Offensive gegen kurdische Truppen in Nordsyrien weiter Kriegsgerät in Richtung Grenze. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, seien in der Neujahrsnacht Konvois mit schweren Waffen in den osttürkischen Grenzprovinzen Mardin und Sirnak angekommen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte die Offensive gegen kurdische Truppen vor rund drei Wochen angekündigt, sie allerdings verschoben, nachdem US-Präsident Donald Trump vor Weihnachten den Abzug der US-Truppen aus Syrien beschloss.