Köln (dpa) - Der türkische Sportminister Akif Cagatay Kilic hat bei einem Auftritt in Köln vergleichsweise versöhnliche Töne angeschlagen und direkte Werbung für die umstrittene Verfassungsreform vermieden. Bei einer Veranstaltung zum gescheiterten Putschversuch in der Türkei appellierte er an die deutschen Medien, sich um ein besseres Verständnis der Ereignisse vom vergangenen Juli zu bemühen. Das türkische Volk habe durch sein Eingreifen verhindert, dass die Putschisten Demokratie und Rechtsstaat abschafften. Die Beziehungen beider Länder sind durch die Diskussion über Wahlkampfauftritte türkischer Minister in Deutschland zur Zeit belastet.