Braunschweig (dpa) - Pünktlich um 3.00 Uhr sind die Uhren um eine Stunde zurückgedreht worden. Damit gilt in Deutschland die sogenannte normale Mitteleuropäische Zeit, also die Winterzeit. Für viele Menschen bedeutet die Umstellung in dieser Nacht eine Stunde mehr Schlaf. Dennoch wird derzeit heftig über Sinn und Zweck der Umstellung gestritten. Die Debatte Fahrt nahm auf, nachdem die EU-Kommission im September die Abschaffung vorgeschlagen hatte. Auslöser war eine europaweite Online-Umfrage, in der sich 84 Prozent der Teilnehmer gegen das Uhrendrehen aussprachen.