Berlin (dpa) - Ein UN-Experte hat eindringlich eine Waffenruhe für das syrische Rebellengebiet Ost-Ghuta gefordert, um den rund 400 000 dort eingeschlossenen Menschen dringend benötigte Lebensmittel bringen zu können. Solange weiter gekämpft werde, sei die Lieferung von Hilfsleistungen zu gefährlich, sagte Jakob Kern vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen im Deutschlandfunk. Die Menschen könnten derzeit nicht sicher aus ihren Kellern kommen, um sich Lebensmittel abzuholen. Den Menschen mangele es vor allem an Grundnahrungsmitteln und Medikamenten.