New York (dpa) - UN-Generalsekretär António Guterres hat das harte Eingreifen irakischer Sicherheitskräfte gegen Demonstranten scharf kritisiert. Guterres sei "geschockt" von den vielen Toten bei Protesten in den vergangenen Tagen, sagte sein Sprecher in New York. Seit Oktober habe man ernste Verletzungen der Menschenrechte durch den Einsatz teils tödlicher Waffen beobachtet. Nach UN-Zählung seien seit dem 25. Oktober mindestens 97 Menschen getötet und Tausende verletzt worden. Seit Anfang Oktober gibt es im Irak Massenproteste gegen Korruption und Misswirtschaft.