Damaskus (dpa) - Erstmals seit der Eskalation der Gewalt im belagerten Ost-Ghuta hat eine große Hilfslieferung die syrische Region erreicht. Einige lebensrettende medizinische Produkte allerdings ließ die syrische Regierung nicht durch. Ein Konvoi aus Dutzenden Lastwagen sei heute in das heftig umkämpfte Gebiet bei Damaskus nahe der Stadt Duma eingefahren, sagte eine Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Die Lieferung besteht nach Angaben des UN-Nothilfebüros Ocha unter anderem aus Nahrung. Viele medizinische Güter mussten aber auf Druck der syrischen Regierung aus der Lieferung genommen werden.