Amsterdam (dpa) - Rund 18 000 Wissenschaftler, Aktivisten, Patienten und Politiker beraten diese Woche in Amsterdam über Wege, die weltweite HIV-Epidemie einzudämmen. Ursprünglich hatte sich das UN-Programm gegen Aids (Unaids) im Jahr 2014 vorgenommen, die Ausbreitung des HI-Virus bis 2030 zu beenden. Inzwischen gilt das Ziel als kaum noch erreichbar. In bestimmten Ländern und in Regionen weltweit "sehen wir erneut, dass die Epidemie weiter zunimmt", warnte die Präsidentin der Internationalen Aids-Gesellschaft, Linda Gail-Bekker.