Stockholm (dpa) - Die schwedische Staatsanwaltschaft stellt die Vergewaltigungs-Ermittlungen gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange ein. Der Vorfall liege mittlerweile neun Jahre und damit so lange zurück, dass sich die Beweislage deutlich abgeschwächt habe, heißt es zur Begründung. Die Beweise reichten für eine Anklage nicht aus. Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft könne aber angefochten werden. Wikileaks forderte, sich nun auf den Hauptschauplatz des Tauziehens um Assange - die USA - zu fokussieren. Assange sitzt derzeit in Großbritannien im Gefängnis.