Washington (dpa) - Nach einer aus dem Ruder geratenen Kissenschlacht hat die US-Militärakademie West Point diese Tradition beendet. Das jährliche Spektakel werde verboten, berichten lokale Medien. Bei der diesjährigen Kissenschlacht im August hatten 30 Kadetten zum Teil schwere Verletzungen erlitten. Vermutungen, dass harte Gegenstände in die Kissen gestopft wurden, hätten sich nicht erhärtet, sagte der Leiter der Akademie, Generalleutnant Robert Caslen. Das seit mehr als 100 Jahren praktizierte Spektakel sollte eigentlich die Kameradschaft unter den Neulingen stärken.