Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat seine Pläne für ein Verbot dubioser "Therapien" gegen Homosexualität verschärft. Der Gesetzentwurf soll heute vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht werden. "Wir haben das Verbot noch schärfer gefasst", sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorab. "Vorher gab es Ausnahmen für Heranwachsende. Das wurde gestrichen, denn gerade in dieser Altersphase finden die meisten Therapieversuche statt. Daher wird auch bei 16- bis 18-Jährigen die Konversionstherapie künftig verboten." Das Verbot soll im Strafrecht verankert werden.