Genf (dpa) - Luftverschmutzung tötet einer Studie zufolge weltweit sieben Millionen Menschen pro Jahr. Rund 600 000 von ihnen sind Kinder unter 15 Jahren, wie die WHO in Genf berichtete. Betroffen seien vor allem Menschen in ärmeren Ländern. Aber auch in Europa werden Grenzwerte überschritten und es sterben Menschen wegen der Luftschadstoffe vorzeitig, wie die Europäische Umweltagentur in Kopenhagen berichtete. "Luftverschmutzung ist eine globale Gesundheitskrise", warnt die WHO, die sich auf Zahlen aus dem Jahr 2016 bezieht. Im Durchschnitt atmen weltweit 93 Prozent der Kinder demnach Luft ein, die ein Risiko für ihre Gesundheit und ihre Entwicklung ist.