Washington (dpa) - Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Strafzölle für Stahl und Aluminium einzuführen, bahnt sich eine schwere internationale Handelsauseinandersetzung an. Die EU drohte umgehend Vergeltung an, auch der US-Nachbar Kanada warnte vor Gegenmaßnahmen. Trump will die heimische Stahlindustrie mit Strafzöllen auf alle Stahlimporte in Höhe von 25 Prozent abschirmen. Auf Aluminium-Einfuhren sollen zehn Prozent erhoben werden. Die Stahl-Politik ist elementarer Teil der "America First"-Politik der Trump-Administration.