Brasilia (dpa) - Millionen Brasilianer haben inmitten einer von Korruptionsskandalen, wachsender Gewalt und miesen Wirtschaftsdaten ausgelösten Krise einen neuen Präsidenten gewählt. Als Favoriten gingen der rechtspopulistische Kandidat Jair Bolsonaro und der Linke Fernando Haddad ins Rennen um das höchste Staatsamt des fünftgrößten Landes der Welt. Sollte kein Bewerber in der ersten Runde die absolute Mehrheit erzielen, treffen die beiden stärksten Kandidaten in der Stichwahl am 28. Oktober wieder aufeinander.