Berlin (dpa) - Die Bundespolizei muss seit 2018 deutlich häufiger per Hubschrauber zu Löscheinsätzen bei Waldbränden ausrücken. Im Jahr 2019 waren 15 Hubschrauber dafür insgesamt 372 Flugstunden unterwegs. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Grünen im Bundestag hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. In den vier Jahren davor hatte es jeweils höchstens zwei Hubschraubereinsätze gegeben. Zuständig für die Bekämpfung von Waldbränden sind die jeweiligen Bundesländer. In Notfällen rückt die Bundespolizei jedoch zu "nationalen Amtshilfeersuchen" aus.