Hannover (dpa) - Der niedersächsische SPD-Vize Ulrich Watermann sieht das lange Bewerbungsverfahren für den Vorsitz der Bundespartei mit Skepsis. Das Verfahren in sich berge Risiken. Es habe viele Stärken, aber man merke, dass eine so lange Phase, noch dazu in der Sommerpause, für die Medien gut und für die Politiker schlecht sei, sagte Watermann der Deutschen Presse-Agentur. Auch der Fokus auf Doppelbewerbungen habe die Kandidatensuche eingeschränkt. Das hätte man offener lassen müssen, sagte er. Der SPD-Vorsitz ist seit dem Rücktritt von Andrea Nahles im Juni vakant.