Berlin (dpa) - Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte laut einem Medienbericht einen V-Mann im Umfeld des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri. Der Inlandsgeheimdienst habe mindestens eine Quelle in der von Amri besuchten islamistischen Moschee "Fussilet 33" in Berlin-Moabit gehabt, berichtet die "Welt". Die Bundesbehörde äußerte sich der Zeitung zufolge nicht dazu. Der V-Mann soll laut "Welt" erst nach Amris Anschlag befragt worden sein und berichtet haben, dieser sei öfter in der Moschee gewesen und habe dort gar als Imam agiert.