Oranienburg (dpa) - Nach der Entschärfung von Weltkriegsbomben normalisiert sich die Situation im brandenburgischen Oranienburg. Der Sperrkreis von 1000 Metern um den Fundort wurde aufgehoben. Etwa 4300 Menschen konnten kurz nach Mitternacht in ihre Wohnungen zurück. Gleich vier Blindgänger musste der Kampfmittelräumdienst unschädlich machen. Oranienburg gehört bundesweit zu den Städten, die besonders mit Weltkriegsmunition belastet sind. Seit 1990 wurden etwa 190 Bomben in der Stadt nördlich von Berlin gefunden. Rund 20 000 Bomben sollen im Zweiten Weltkrieg auf die Stadt abgeworfen worden sein.