Düsseldorf (dpa) - Nach einem neuen Zwischenfall im belgischen Atomkraftwerk Tihange fordern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz das Aus für die Anlage. Der Reaktorblock 1 des nahe der Grenze zu Deutschland gelegenen Atomkraftwerks hatte sich gestern automatisch abgeschaltet. Grund war ein kurzzeitiger Brand in einem nicht-nuklearen Bereich des Geländes. Die Anlage steht seit längerem in der Kritik. Der Reaktorblock Tihange 2 war am Montag wiederangefahren worden. Der Block war seit März 2014 wegen Sicherheitsbedenken abgeschaltet.