Genua (dpa) - Der Nordwesten Italiens ist wieder von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen heimgesucht worden. In Genua machten Erdrutsche mehrere Straßen unpassierbar, Keller, Unterführungen und Geschäftsräume wurden überschwemmt. Im Polcevera-Tal in Genua fielen in drei Stunden knapp 300 Millimeter Regen. Das entspricht etwa der Hälfte des Jahresniederschlags in Berlin. Der Regionalpräsident appellierte an die Bürger, möglichst nicht aus dem Haus zu gehen. Für ganz Ligurien galt heute die höchste Alarmstufe Rot.