Berlin (dpa) - Die Bestände Tausender Wirbeltierarten auf der Erde sind einer großen Untersuchung zufolge in den vergangenen Jahrzehnten um mehr als die Hälfte geschrumpft. Der Rückgang zwischen 1970 und 2014 betrage im Schnitt 60 Prozent, heißt es im Living Planet Report 2018 der Umweltstiftung WWF und der Zoologischen Gesellschaft London, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Gleichzeitig dokumentiert der Report einen weiter wachsenden Bedarf der Menschheit an natürlichen Ressourcen. "Unser Lebensstil ist wie Kettenrauchen und Komasaufen auf Kosten des Planeten", erklärte Jörg-Andreas Krüger vom WWF.