Jakarta (dpa) - Bei einer Serie von mutmaßlich islamistischen Anschlägen auf christliche Kirchen in Indonesien sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Nach Polizeiangaben gab es in der Großstadt Surabaya zudem mehr als 40 Verletzte. Darunter sind viele Gläubige, die Sonntags-Gottesdienste besuchen wollten. Indonesiens Geheimdienst vermutet, dass islamistische Terroristen hinter den Anschlägen stecken. Der Inselstaat in Südostasien mit mehr als 260 Millionen Einwohnern ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Mehrfach gab es dort schon Anschläge von Islamisten.