Essen (dpa) - Das Stromnetz in Deutschland ist an mehreren Tagen im Juni in eine kritische Situation geraten, weil zeitweise weniger Strom produziert wurde als benötigt. Ein Blackout hat nach Einschätzung der Bundesnetzagentur aber nicht gedroht. Die Gründe für das starke Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch seien noch nicht eindeutig geklärt. "Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden", teilten die Übertragungsnetzbetreiber Amprion, Tennet, 50Herz und TransnetBW mit.