München (dpa) - Nach jahrelangem Schweigen hat Beate Zschäpe jede Beteiligung an den Morden und Sprengstoffanschlägen des Nationalsozialistischen Untergrunds bestritten. Im NSU-Prozess ließ Zschäpe ihren Anwalt Mathias Grasel eine Aussage verlesen. Darin beteuerte sie, sie habe von den Morden und Anschlägen ihrer Freunde Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt immer erst im Nachhinein erfahren - und sei entsetzt gewesen. Die beiden seien aber ihre Familie gewesen, deshalb habe sie sie nicht verlassen können. Zschäpe bat NSU-Opfer und deren Angehörige um Entschuldigung - die wiesen das zurück.