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1. FC Magdeburg trifft in erster Pokalrunde auf St. Pauli

Die Losfee bescherte dem Drittligisten 1. FC Magdeburg in der ersten Runde des DFB-Pokals ein Heimspiel gegen Zweitligist FC St. Pauli. Für Maximilian Franzke und Sirlord Conteh wird es ein besonderes Spiel.

Von Dennis Uhlemann
FCM-Kicker Maximilian Franzke (r.) trifft auf sienen Ex-Club.
FCM-Kicker Maximilian Franzke (r.) trifft auf sienen Ex-Club. Foto: imago images

Magdeburg. Die FCM-Fans mussten sich bei der Auslosung der ersten Runde des DFB-Pokals 2021/22 am Sonntagabend ziemlich lange gedulden. Die Kugel mit dem Namen des Drittligisten 1. FC Magdeburg wurde erst als eine der letzten gezogen. Als Gegner ermittelte „Losfee“ und Ex-Profi Thomas Broich schließlich den Zweitligisten FC St. Pauli. Alle Spiele der ersten Hauptrunde werden am Wochenende vom 6. bis 9. August ausgetragen.

Für FCM-Coach Christan Titz gibt es damit zwar kein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein HSV, das Duell mit dem anderen großen Club aus Hamburg verspricht aber dennoch viel Spannung. „Das ist eine attraktive Mannschaft mit begeisternder Fangemeinde“, wird Sport-Geschäftsführer Otmar Schork vom Verein zitiert. „Sportlich ist ein eine Klasse höher spielender Verein schlagbar. So werden wir das Spiel angehen.“

Ein besonderes Duell wird es für Maximilian Franzke, der im Sommer vom FC St. Pauli kam. Auch Sirlord Conteh hat den Club in seiner Vita stehen.

Die Magdeburger waren in den vergangenen drei Spielzeiten jeweils in der ersten Pokalrunde gescheitert und wollen erstmals nach dem 2:0-Sieg gegen den den FC Augsburg in der Saison 2017/2018 wieder die zweite Runde erreichen. Der FCM war als Vertreter für den Landesverband Sachsen-Anhalt in den DFB-Pokal eingezogen, weil er sich im Ausscheidungsspiel zum Ende der Vorsaison mit 3:2 (2:0) gegen den Halleschen FC durchgesetzt hatte.

Neben Blau-Weiß warteten gestern vor allem die „kleinen“ Vereine auf die großen Namen. Das Los mit dem FC Bayern München ging an den Fünftligisten Bremer SV, Drittligist Wehen Wiesbaden darf sich auf Titelverteidiger Borussia Dortmund freuen. Der unterlegene Pokalfinalist RB Leipzig tritt beim Zweitligisten SV Sandhausen an. Spannung verspricht sicher auch das Nordduell zwischen dem HSV und Eintracht Braunschweig.