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Picknick als erster Vorgeschmack: Kallnik kündigt fünfstellige Kulisse an

Mit dem neunten „ClubPicknick“ hat der 1. FC Magdeburg am Mittwochabend vor den Augen von über 400 Unterstützern und Wirtschaftspartnern die Saison eröffnet. Zum ersten Heimspiel dürfte die Kulisse sogar fünfstellig werden, kündigte Mario Kallnik an.

Von Kevin Gehring
Christian Titz übte sich beim "ClubPicknick" als Moderator.
Christian Titz übte sich beim "ClubPicknick" als Moderator. Foto: Kammerer

Magdeburg - Mit einem dicken Grinsen betrat FCM-Cheftrainer Christian Titz gestern Abend die provisorische Bühne, die in der MDCC-Arena aufgebaut wurde. „Für mich ist das aufregend“, sagte er den über 400 Gästen, die auf der Haupttribüne Platz genommen hatten. „Für mich ist es hier schließlich das erste Spiel mit Zuschauern“, scherzte der mit einem Headset verkabelte Titz.

Die gestrigen „Zuschauer“ waren genau genommen Wirtschaftspartner und Unterstützer des Drittligisten, die der Einladung zur Saisoneröffnung gefolgt waren. Nach den langen Monaten der Corona-Pandemie stand das neunte „ClubPicknick“ ganz unter dem Motto: „Zurück beim Club.“

Und das „Spiel“ war eigentlich eine Trainingseinheit, die Titz mit lockeren Sprüchen von seiner Bühne aus moderiert hat. Es folgten Interviews mit dem Cheftrainer, dem Geschäftsführer Finanzen, Mario Kallnik, und dem Geschäftsführer Sport, Otmar Schork.

FCM freut sich auf viele Zuschauer

Insbesondere die Worte Kallniks sorgten auf der Tribüne für freudige Gesichter. Der 46-Jährige kündigte die zahlreiche Rückkehr der Fans ins Stadion an – auch, wenn er in seinen Ausführungen nicht konkret wurde. „Sehen sie es mir nach, dass ich diese fünfstellige Zahl noch nicht genau benennen werde“, sagte Kallnik mit einem vielsagenden Lächeln. Somit ist klar: Wenn der 1. FC Magdeburg am 31. Juli den SC Freiburg II zum ersten Heimspiel der neuen Drittliga-Saison empfängt, dürfen mindestens 10 000 Zuschauer auf den Tribünen live dabei sein. Die genaue Zahl wird der Club am Donnerstag bekannt geben.

Am Mittwoch waren es zwar „nur“ 400 Besucher, aber diese sorgten dennoch für Stimmungshöhepunkte – beispielsweise als die Mannschaft vorgestellt und jeder Spieler, Trainer und Betreuer des Drittligisten separat auf die Bühne gerufen wurde. Für die Akteure war dies ein erster Vorgeschmack.