Berlin (dpa) - Die zweite Europapokal-Woche steht auf dem Programm. Der Spielplan der Champions League hält zwei deutsche-russische Duelle bereit. Und möglicherweise das Duell der beiden Superstars Messi und Ronaldo.

CHAMPIONS LEAGUE: Borussia Mönchengladbach freut sich nach dem 2:2 bei Inter Mailand nun im Heimspiel am Dienstag auf Real Madrid (21.00 Uhr/Sky). Borussia Dortmund kann die 1:3-Pleite bei Lazio Rom am Mittwoch im eigenen Stadion gegen Zenit St. Petersburg wettmachen.

Nach dem beeindruckenden 4:0-Auftakt gegen Atlético Madrid will Titelverteidiger FC Bayern mit einem weiteren Erfolg am Dienstag (18.55 Uhr/DAZN) bei Lokomotive Moskau frühzeitig Kurs auf das Achtelfinale nehmen. "Egal, wo wir spielen, wir wollen immer unsere beste Leistung zeigen", sagte Torjäger Robert Lewandowski.

Nach dem Pflichtsieg zum Auftakt gegen Istanbul wartet auf RB Leipzig am 2. Spieltag in Manchester United ein viel stärkerer Kontrahent, der zudem Vorjahres-Finalist Paris Saint-Germain am vergangenen Dienstag in dessen Stadion bezwang. RB rechnet sich aber auch im Old Trafford etwas aus. Wie man auf der Insel gewinnen kann, zeigten die Sachsen in der vergangenen Saison beim 1:0-Sieg gegen Tottenham.

SUPERSTARS: Ist Cristiano Ronaldo rechtzeitig fit für das Duell gegen Lionel Messi? Der portugiesische Superstar musste nach seinem positiven Corona-Test zuletzt in Quarantäne bleiben und verpasste damit am Sonntag die Serie-A-Partie seines Clubs Juventus Turin gegen Hellas Verona. Sein Einsatz gegen den FC Barcelona mit Messi am Mittwoch gilt daher als fraglich.

EUROPA LEAGUE: Nach dem souveränen 6:2-Erfolg gegen OGC Nizza steht für Bayer schon am Donnerstag das erste Auswärtsspiel bei Slavia Prag an. Zuvor muss Bayer das Montagsspiel in der Bundesliga gegen den FC Augsburg absolvieren.

Für Hoffenheim steht nach dem Gastspiel bei Werder Bremen (1:1) schon am Donnerstag (18.55 Uhr) die nächste Auswärtsreise an. Das Team von Sebastian Hoeneß tritt beim belgischen Vertreter KAA Gent an. Die Kraichgauer könnten erstmals im internationalen Wettbewerb ein Auswärtsspiel gewinnen.

CORONA-SORGEN: Ist der positive Test wirklich positiv? Falsche Tests erhöhen die Sorgen der Clubs. Auswahlstürmer Serge Gnabry vom FC Bayern darf nach einem falsch-positiven Test die Quarantäne verlassen. Und auch die Würzburger Kickers bekamen vom zuständigen Labor mitgeteilt, dass die Tests bei einem Spieler und zwei Co-Trainern falsch positiv gewesen seien. Der 1. FC Heidenheim prüft sogar rechtliche Schritte gegen ein Labor, dessen Testergebnisse in sechs Fällen am Donnerstag positiv waren, während dieselben Personen am Freitag und Samstag im Klinikum der Stadt negativ getestet wurden. Die Unsicherheit wächst.

SCHALKES NEGATIV-SERIE: Seit nunmehr 21 Spielen ist der Revierclub ohne Sieg. Das ist die historisch zweitlängste Negativserie seit der Saison 1965/66, als Tasmania Berlin 31 Mal nicht gewinnen konnte. Im Spiel am Freitag gegen Stuttgart soll der Fluch ein Ende haben. "Jetzt kommen die Gegner auf Augenhöhe, gegen die wir punkten müssen", sagte Sascha Riether, Koordinator der Lizenzspielerabteilung, mit Verweis auf das bisher schwere Auftaktprogramm der Schalker mit Auswärtsspielen in München, Leipzig und Dortmund.

© dpa-infocom, dpa:201025-99-80108/3

Champions League

Europa League

Bundesliga