Magdeburg l Es sollte der positive Abschluss des siebentägigen FCM-Trainingslagers in Spanien werden. Doch nach 17 Minuten hatte dieses Testspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Karlsruher SC am Freitag bereits eine negative Randnotiz erhalten: ein humpelnder Jan Kirchhoff musste frühzeitig mit Problemen in der Wadenmuskulatur vom Feld. Die gute Nachricht: Seine Auswechslung war wohl nur eine Vorsichtsmaßnahme.

Anschließend hatte FCM-Trainer Michael Oenning allerdings mindestens drei gute Gründe, um mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden zu sein.

Der FCM dominierte gegen den Drittligisten in der ersten Hälfte, während der KSC auf Konter lauerte. Einer dieser schnellen Gegenangriffe schloss Marin Sverko mit einem Schuss an den Querbalken ab (22.). Auf der Gegenseite vergaben im Anschluss Tobias Müller, dessen Schuss KSC-Torhüter Benjamin Uphoff parierte (25.), und Felix Lohkemper im Eins-gegen-Eins mit Uphoff gute Chancen (26.). Uphoff stand nun häufiger im Mittelpunkt und parierte auch gegen Rico Preißinger stark (28.).

Während der FCM nach der Pause zunächst unverändert weiter spielte, wechselte KSC-Trainer Alois Schwartz zur zweiten Hälfte auf acht Positionen. Philip Türpitz hatte nach 60 Minuten die beste Chance zum Führungstreffer, doch sein Schuss aus 45 Metern prallte vom Querbalken zurück ins Feld. Drei Minuten später wechselte FCM-Coach Michael Oenning munter durch - und erneut sorgte Manfred Kwadwo für den entscheidenden Akzent.

Wie schon bei seinem Siegtreffer gegen Borussia Mönchengladbach markierte der Offensivspieler per Kopf die 1:0-Führung für den FCM (78.). Zuvor hatte Steven Lewerenz den Ball auf der linken Außenbahn erobert. Und während der FCM in der 2. Bundesliga oft die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen lässt, nutzte die Oenning-Elf ihre Chancen gegen den KSC nun konsequent. So erhöhte Björn Rother nach Vorarbeit von Marcel Costly nur sieben Minuten später zum 2:0 (85.). Den Schlusspunkt zum 3:0-Endstand setzte Lewerenz nach Vorarbeit von Rother (87.).