Halberstadt l Der VfB Germania Halberstadt hat die Sensation geschafft und Dienstagabend den Halleschen FC aus dem Landespokal geworfen. Das Team von Trainer Sven Körner setzte sich im Viertelfinale mit 2:1 (0:1/1:1) nach Verlängerung gegen den Drittligisten durch.

Dabei nahm der HFC den Regionalligisten keinesfalls auf die leichte Schulter. Halles Trainer Torsten Ziegner brachte Terrence Boyd und Sebastian Mai sowie die Neuzugänge Janek Sternberg, Marcel Hilßner und Anthony Syhre von Beginn an.

Bei Germania standen Pacal Schmedemann und Anton Kanther in der Startelf. Kather wechselte erst vor wenigen Tagen vom FCM nach Halberstadt, Schmedemann ist noch bis zum Sommer vom Club ausgeliehen. Marvin Temp, eine weitere FCM-Leihgabe, saß zunächst auf der Bank.

Und der Regionalligist präsentierte sich anfangs durchaus mutig – hatte durch den sehr auffälligen Batikan Yilmaz die erste Chance (5.). Nach gut einer Stunde hatte dann Benyas Solomon Junge-Abiol den Führungstreffer auf dem Fuß (32.).

Die schwache Chancenverwertung rächte sich nur eine Minute später: Mathias Fetsch erzielte das 1:0 für den Favoriten aus Halle.

Doch Germania ließ sich nicht hängen, kämpfte weiter – und belohnte sich durch den Ausgleich von Elias Löder (78.). Der HFC wirkte angeschlagen und die Partie musste in die Verlängerung.

Es ging jetzt hin und her. Zunächst hatte Boyd eine gute Gelegenheit, vergab allerdings (111.). Und eine Minute war es dann erneut Elias Löder, der Germania tatsächlich in Führung brachte und für Jubelstürme bei den Zuschauern sorgte.