Trainer-Rückkehrer

Weinzierl setzt auf klassische FCA-Tugenden

Von dpa
Markus Weinzierl fiebert seinem Trainer-Comeback beim FC Augsburg entgegen.
Markus Weinzierl fiebert seinem Trainer-Comeback beim FC Augsburg entgegen. Sven Hoppe/dpa

Augsburg

Markus Weinzierl fiebert seinem Trainer-Comeback beim abstiegsbedrohten FC Augsburg und in der Fußball-Bundesliga entgegen.

„Definitiv kribbelt es“, sagte der 46-Jährige mit Blick auf das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Freitag (20.30 Uhr/DAZN). Er hofft auf einen Sieg, der ein „Riesenschritt“ zum Klassenerhalt wäre.

„Bei einem Trainerwechsel gibt es immer einen Effekt“, sagte Weinzierl, der von 2012 bis 2016 sehr erfolgreich beim FCA gearbeitet hatte. Das erste Spiel nach 748 Tagen Bundesliga-Abstinenz konfrontiert ihn gleich mit der Vergangenheit. Denn nach einem 0:6 in Augsburg musste Weinzierl am 20. April 2019 beim VfB Stuttgart gehen. „Das sind die Geschichten, die der Fußball schreibt“, sagte Weinzierl am Donnerstag zum brisanten Wiedersehen mit dem VfB: „Ich will nicht mehr zurückblicken, es zählt nur Freitagabend, 20.30 Uhr.“

Weinzierl will wieder die „Tugenden des FC Augsburg“ auf dem Platz sehen, giftig im Zweikampf und mit konsequentem Umschaltspiel. Er konnte über eine Woche intensiv mit der Mannschaft arbeiten, was er als Vorteil bezeichnete. Führen sollen die Mannschaft in den letzten drei Partien gegen Stuttgart, Werder Bremen und Bayern München neben Kapitän Jeffrey Gouweleeuw die erfahrenen Rani Khedira, André Hahn, Florian Niederlechner und Daniel Caligiuri, die Weinzierl namentlich nannte. Dazu kommt der oft emotionale Torwart Rafal Gikiewicz.

Im Endspurt um den Klassenverbleib muss Weinzierl auf den verletzten Innenverteidiger Felix Uduokhai verzichten. „Natürlich ist das ein Schlag für uns“, sagte der Coach. Auch Torjäger Alfred Finnbogason droht wegen Patellasehnenproblemen in Stuttgart auszufallen.