American Football

Garde besiegt Thunderbirds

Die Virgin Guards konnten die Berlin Thunderbirds im ersten Saisonspiel der Oberliga Ost mit 28:27 (14:14) besiegen.

Von Von Kevin Gehring

Magdeburg l Dabei startete das Spiel im heimischen Heinrich-Germer-Stadion aus Sicht der Gastgeber nicht gut: Die erste Offensive wurde schnell gestoppt, und auf der anderen Seite konnten die Gäste aus der Bundeshauptstadt sofort zum Touchdown und zur 7:0-Führung marschieren.

Doch darauf hatte die „Garde“ eine Antwort parat. Virgin-Guards-Urgestein Heiko Pittelkau bediente Wide Receiver Florian Knauer, der ein Tackle brach und an der Außenlinie zum Ausgleich stürmte.

Zwar konnten die Berliner anschließend wieder gestoppt werden, doch waren sie nach einer Interception kurz darauf wieder im Ballbesitz. Diesen nutzte Berlins Quarterback Christoph Kurzer, um die Defensive der Gastgeber mit seinen Läufen vor gewaltige Probleme zu stellen. So war er es auch selbst, der den Drive mit einen 12 Yard Touchdown Run zum 14:7 für die Thunderbirds abschloss.

Doch wieder folgte die Magdeburger Antwort: Diesmal passte Pittelkau auf Wide Receiver Stefan Ruzicka, der sich im Rücken der Berliner zum 14:14-Halbzeitstand davonstahl.

Dass es zunächst auch im zweiten Durchgang bei diesem Spielstand blieb, war Defense Tackle Markus Felsner zu verdanken, der einen abgefälschten Pass kurz vor der eigenen Endzone, entgegen seiner ursprünglichen Rolle, abfing. Dies bestraften die Virgin Guards umgehend und gingen zum ersten Mal in der Partie in Führung. Diesmal war es Lennart Lüttgau, der Knauer bei einer Kopie des ersten Touchdowns zur 21:14-Führung bediente.

Doch waren auch die Berliner zur Stelle und konnten im Gegenzug direkt wieder ausgleichen. Nach einem mutigen Playcall beim vierten Versuch fand Lüttgau, nach einem angetäuschten Lauf, den völlig freien Knauer in der Endzone, der mit seinem dritten Touchdown auf 28:21 für die „Garde“ stellte.

Nun waren wieder die Berliner am Zug. Diesen nutzen sie erneut und brachten den Ball wieder in die Magdeburger Endzone zunächst zum 28:27. Anschließend versuchten sie aber nicht wie üblich den Extrapunkt, sondern spielten mit der versuchten Two-Point-Conversion voll auf Sieg. Diese konnte die Magdeburger Verteidigung aber verhindern, so dass es beim 28:27 für die Guards blieb. Bereits am Sonnabend geht es bei den Erfurt Indigos weiter.