Magdeburg/Leipzig (sk/dpa) l Die Handball-Bundesligisten SC Magdeburg und SC DHfK Leipzig haben die Lizenz für die kommende Saison erhalten. Das teilte die Handball-Bundesliga HBL am Freitag nach der Entscheidung der Lizenzierungskommission mit. Demnach erhielten alle Erst- und Zweitligisten die Zulassung, vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation. Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens werden neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Vereine auch rechtliche, infrastrukturelle und sportliche Kriterien geprüft.

"Es spricht für die gute Arbeit der Clubs, dass keine negative Lizenzentscheidung ergehen musste und auch nur in wenigen Einzelfällen die Lizenzerteilung unter Auflagen erfolgen konnte", sagte der Kommissionsvorsitzende Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden. Zur Kommission gehören zudem noch Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH, und der Steuerberater Olaf Rittmeier.

"Wir sind sowohl in der laufenden Saison, als auch für die Spielzeit 2018/2019 stabil und solide aufgestellt. Wir werden den kontinuierlichen Wachstumskurs auch in Zukunft fortsetzen können, um so die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die weitere sportliche Entwicklung des SCM zu gewährleisten", sagte SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt.

Auch die Leipziger erfüllten sämtliche wirtschaftlichen, rechtlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen für ihre vierte Erstliga-Saison. Der SC DHfK peilt in den kommenden zwei bis drei Jahren die Qualifikation für den Europacup an. Dabei will der Verein in der kommenden Saison seinen Etat auf 4,8 Millionen Euro steigern.

"Mit vielen weiteren Partnern stehen wir im intensiven Austausch und ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam ein Fundament schaffen können, um unsere Leistungsträger langfristig in Leipzig zu halten und die Mannschaft, sowie das gesamte Umfeld, für das mittelfristige Ziel Europa weiterzuentwickeln", sagte Leipzigs Geschäftsführer Karsten Günther.