Magdeburg l Mit viel Mühe holt sich der SC Magdeburg zwei wichtige Heimpunkte. Denn nach einem 30:25 (18:13) gegen Wetzlar vor 6527 Zuschauern in der Getec-Arena bleiben die Grün-Roten in der Tabelle an den Rhein-Neckar Löwen dran. Matthias Musche war mit 13 Toren bester Werfer.

Die Gastgeber kamen allerdings sehr schwer ins Spiel und lagen nach acht Minuten sogar mit 3:5 zurück. Auch dank einiger Paraden von Dario Quenstedt, der von Beginn an zwischen den Pfosten stand, konnte der SCM die Partie aber innerhalb von drei Minuten drehen und lag beim 6:5 erstmals vorn.  

Traumtore von Damgaard

Sicherheit brachte das aber immer noch nicht. Selbst die erste Zwei-Tore-Führung (10:8/21.) wurde schnell wieder verspielt. Erst mit zwei Gegenstößen und Toren von Matthias Musche war der SCM endlich auf der Siegerstraße. Und baute diesen Vorsprung auch dank eines tollen Hebers von Michael Damgaard auf fünf Tore (17:12/27.) aus. Und mit der Pausensirene hämmerte der Däne, der wie von Trainer Bennet Wiegert angekündigt von Beginn an im Angriff spielte, zum 18:13 ein.

Quenstedt überragend

Auch nach der Pause machten es die Magdeburger wieder unnötig spannend und ließen die Gäste auf 21:18 (38.) verkürzen. Aber dann nagelte Quenstedt sein Tor förmlich zu und Musche traf am Fließband. Mit seinem zehnten Treffer sorgte er für ein beruhigendes Sechs-Tore-Polster (24:18/41.). Deshalb durfte nach Niklas Danowski in der ersten Halbzeit auch Hannes Bransche von den Youngsters mal Bundesliga-Luft schnuppern.

900. Tor durch Bezjak

Nachdem Marko Bezjak beim 26:21 (48.) das 900. Magdeburger Saisontor gelang, schien das Spiel endgültig gelaufen. War es aber nicht. Denn die Gäste nutzen die Magdeburger Fehler eiskalt und kamen noch mal auf zwei Tore (26:24/52.) heran. Mehr Spannung ließ der SCM aber nicht zu.