Magdeburg l Das Pokal-Final-Four in Hamburg (30. April/1. Mai 2016) findet erneut mit dem SC Magdeburg statt: Die Handballer gewannen einen Tag nach der offiziellen Trennung von Trainer Geir Sveinsson das Viertelfinale gegen den Liga-Rivalen Frisch Auf Göppingen mit 29:25 (15:13). Bester Werfer beim SCM war Robert Weber mit zehn Toren, sechs per Siebenmeter. Schon in der vergangenen Saison hatte Magdeburg die letzte Hürde Göppingen vor dem finalen Turnier in der Hansestadt erfolgreich genommen.

Die erste Änderung zum Spiel hatte der neue Trainer Bennet Wiegert bereits mit einem Einmarsch seiner Männer vorgenommen: Statt aus der Mitte des Runds liefen sie wieder aus ihrer bewährten Ecke ein, die meisten zeigten die Faust und brüllten mit den 5730 Zuschauern in der Getec-Arena. Und sie brüllten mit dem Anwurf weiter. Vor allem fand der SCM mit guter Abwehr und nach den Paraden von Keeper Dario Quenstedt zum Tempospiel, führte nach einem Treffer von Michael Haaß in der 18. Minute erstmals mit vier Toren (11:7). Göppingen blieb vor allem dank der sechs Tore von Mittelmann Michael Kraus dran. Wiegert griff deshalb beim 13:11 (25.) zur Grünen Karte. Zur Pause hieß es 15:13.

Kraus schaffte mit seinem siebten Treffer auch den 15:14-Anschluss gleich nach dem Wechsel. Aber der SCM ließ nicht locker.Robert Weber fand im Verlauf der Partie zu seinem sicheren Händchen, Jacob Bagersted überzeugte einmal mehr mit einer 100-prozentigen Wurfquote und fünf Toren. So erarbeitete und erspielte sich Magdeburg über ein 21:17 (40.) eine 27:21-Führung (50.). Mit weiteren Paraden von Dario Quenstedt und zwei Treffern von Nemanja Zelenovic stellte der SCM diesmal wirklich die Vorentscheidung her (29:23/58.).