Magdeburg l Nach dem vermeidbaren Punktverlust beim TBV Lemgo (27:27) stehen jetzt zwei Heimspiele auf dem Programm, das erste bereits am kommenden Donnerstag (19 Uhr, Getec-Arena, live auf Sky) gegen die SG Flensburg-Handewitt.

Letzte Niederlage in Flensburg

Das Team aus dem hohen Norden ist nicht nur der aktuelle Tabellenzweite, der seit Jahren absoluten Spitzenhandball in Deutschland zelebriert. Es ist auch der Kontrahent, gegen den der SCM die letzte Niederlage in der Bundesliga kassierte. Und das ist lange her. Am 23. November 2017 gab‘s an der Förde ein 24:29. Es versteht sich von selbst, dass der Club nun auf Revanche sinnt, noch dazu vor eigenem Publikum und dem tollen Lauf von mittlerweile zehn ungeschlagenen Ligaspielen in Folge.

Besonders Robert Weber fiebert dem Verfolgerduell entgegen: „Lemgo war am Sonntag einen Tick heißer als wir und das Remis ein kleiner Dämpfer. Nach unserer klaren Führung hätten wir es von Anfang an anders gestalten müssen. Aber nun haben wir die Flensburger vor der Brust und wollen ihnen zusammen mit unseren Fans richtig einheizen.“

Weber voller Selbstvertrauen

Der österreichische Nationalspieler auf Rechtsaußen strotzt derzeit vor Selbstbewusstsein und könnte am Donnerstag den Unterschied ausmachen. In Lemgo erzielte der 32-jährige Rechtsaußen stolze elf Tore bei zwölf Versuchen. Das entspricht einer Superquote von 92 Prozent. Beim 30:29-Triumph im DHB-Pokal-Viertelfinale Anfang März in Berlin traf Weber sogar 14-mal.

Die Statistik spricht im Übrigen ebenfalls für den SCM. Bislang gab es 16 Heimsiege (vier Remis, fünf Niederlagen).

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