Magdeburg/Oslo l Der Norweger kann nach seiner Operation am linken Knie in seiner Heimat die erhoffte Entwarnung geben. Der befürchtete Eingriff bei einem möglichen Knorpelschaden blieb glücklicherweise aus. Und damit auch die zunächst befürchtete Pause von mehreren Monaten.

Meniskus muss nur geglättet werden

Norwegens Nationalmannschafts-Arzt Thomas Torgalsen berichtet, dass in „Sullis“ Knie der Meniskus lediglich geglättet werden musste. Torgalsen erklärte auf der Verbands-Homepage: „Die Rehabilitationszeit einer solchen Operation beträgt zwei bis vier Wochen. Wir hoffen aber, dass er in zwei bis drei Wochen schon wieder ins Training einsteigen kann. Die Voraussetzung für eine WM-Teilnahme sind auf jeden Fall besser als vor der Operation.“

Verletzt hatte sich O’Sullivan beim Auswärtssieg in Bietigheim (33:29). Eigentlich sollte er dann drei Tage später in Porto geschont werden, musste aber aufgrund des Spielverlaufs nach der Pause trotzdem auf die Platte. Und auch gegen Göppingen biss er sich durch. Weil aber danach die Schmerzen immer schlimmer wurden, kam er nicht um eine Operation herum.

Kein Comeback in 2018

Von der Blitzgenesung dürfte der SCM aber nicht so viel haben. Denn für die restlichen drei Pflichtspiele bis zum Jahresende (Pokalviertelfinale am 19. Dezember gegen Göppingen, Liga-Heimspiel gegen die Füchse am 23. Dezember und in Leipzig am 27. Dezember) kommt der Rückraumspieler nicht infrage.

Dafür können die Magdeburger nach der WM wieder auf den Rechtshänder bauen. Trainer Bennet Wiegert: „Dass der Eingriff nicht so schwerwiegend war, ist schon mal schön. Aber wie die genauen Diagnosen und Reha-Maßnahmen aussehen, dass müssen die Ärzte untereinander klären.“

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