Magdeburg l Nach den vergangenen Auswärtsspielen des SCM in Wetzlar und Silkeborg (Dänemark) vor knapp zwei Wochen gingen gleich mehrere Spieler auf Reisen, um mit ihren Nationalteams Länderspiele zu bestreiten. Für Trainer Bennet Wiegert ein wenig erfreulicher, aber nicht zu ändernder Umstand: „Ich hätte die Spieler gerne bis zum Höhepunkt behalten, also bis zum Final Four und den Finalspielen im EHF-Cup. Aber wenn man viele gute Spieler hat, muss man sie eben mit den Nationalmannschaften teilen.“

So verstärkten Matthias Musche und Dario Quenstedt – der Torhüter rückte im zweiten Duell gegen Serbien kurzfristig für Silvio Heinevetter nach – die deutsche Nationalmannschaft, während ihr Mannschaftskollege Nemanja Zelenovic auf der anderen Seite für Serbien im Rückraum agierte. Daneben spielten Christian O‘Sullivan für Norwegen, Daniel Pettersson für Schweden, Gleb Kalarash für Russland sowie Piotr Chrapkowski für Polen. Letzterer wurde für sein 100. Länderspiel geehrt.

Verletzung bei O'Sullivan

Getrübt wird die Länderspiel-Tour jedoch von einer Verletzung Christian O'Sullivans. Der SCM-Kapitän, der mit Norwegen an der „Golden League“ teilnahm, hatte sich bereits im Auftaktspiel gegen Island eine Oberschenkelverletzung zugezogen. „Ich habe ihn noch nicht gesehen, kann dazu also nichts sagen“, so Bennet Wiegert am Montagnachmittag.

Der Trainer blickt bereits dem anstehenden Liga-Heimspiel gegen Aufsteiger TuS N-Lübbecke am Donnerstag (19 Uhr) entgegen. „Der Gegner braucht unbedingt Punkte, um in der Liga zu bleiben. Wir wollen uns da nichts ankreiden lassen.“

Mehr Infos zum SCM finden Sie hier.